Ein Wettlauf gegen die Zeit
24. August 2009 – 12:44Eine der größten Radsportveranstaltungen des oberen Erzgebirges, die 13. Vier-Hübel-Tour, fand gestern in Oberwiesenthal statt. Mit gut gelaunten Teilnehmern und bestem Wetter ging es um 10.00 Uhr an den Start. Mit einer Länge von ca. 90 km und 2300 Höhenmetern sicherlich kein Pappenstil.
Auch unser Kirsten ging mit voller Begeisterung an den Start und ahnte zu diesem Zeitpunkt noch nichts von seinen bevorstehenden Reifenpannen. Hier noch strahlend mit seine beiden Kumpels …
Konditionell war Kirsten in Topform, aber dann folgte eine Reifenpanne nach der anderen. Wenn das Material versagt, hat auch der beste Biker keine Chance! Die “Zeit” ist dann der stärkste Feind und sitzt immer im Nacken.
In so einem Moment ist es schön, wenn man ”gute Freunde” dabei hat, die einem mit unter die Arme greifen und einfach vom Bike steigen und helfen. Ohne Kumpel Maik wäre sicher nur das Rad in den Wald geflogen, Dank seiner Hilfe konnte das Rennen aber nach 20 min weitergehen. Gemeinsam fräste man durchs Feld und konnte manchem, der noch bei der Panne lachte, wieder das Trikot von hinten zeigen.
Trotz der Pannen und Zeitverluste schaffte es Kirsten wieder nach vorn!! Er erreichte schließlich den 26. Platz von 650 Startern. Mehr war leider nicht drinnen.


Aber trotzdem Kirsten, Kopf hoch, du hast alles gegeben und hattest mit Mike Amelang einen “echten Kumpel” an deiner Seite. Manchmal zählt nicht nur die beste Zeit , sondern einfach nur die beste Freundschaft!! Darauf kommt es doch eigentlich an oder?
Für uns bist und bleibst du unser verrückter Mountainbiker und kannst auf den 26. Platz echt stolz sein!!


4 Kommentare zu “Ein Wettlauf gegen die Zeit”
Na Hut ab!
So, wie Du an mir vorbei gesegelt bist, muss Dich die Wut ganz ordentlich angetrieben haben.
Trotzdem, ein Super-Ergbenis!
Ich hab die 4:00er Marke leider knapp verpaßt. Die steht aber als Ziel für nächstes Jahr
Und Du solltest endlich mal die dünnen Schläuche vergessen – die paar Gramm
)))
geschrieben von Gerald am 24. Aug, 2009
Hallo Kirsten
Respekt, trotzden Pannen noch 26. zu werden. Du bist an mir bergab vorbeigeflogen das mir beim zuschauen schon schlecht geworden ist. Und bergauf habe ich dich auch leider nur kurz gesehen. Habe dann auch leider noch eine Panne gehabt, aber für meine Verhältnisse noch gut abgeschnitten. Bis zum GBM, oder so.
geschrieben von Vinz am 24. Aug, 2009
-> Gerald: Ich hatte schon richtig Frust, am So. brauchte mich dazu niemand ansprechen
Der Schlauch war nicht Schuld, es hatte den Reifen seitlich 4cm aufgeschnitten (da ist es egal welchen du drin hast). Wir haben uns dann zum Servicepunkt gekämpft und Mantel + Schlauch gewechselt, leider war der neue Schlauch (ein dicker!) auch im Eimer und wir mussten erneut tauschen. Nach endloser Zeit und Platz 400-irgendwo sind wir dann wieder gestartet.
-> Vinz: Habe dich leider nicht mitbekommen (Sorry!) Deine Zeit war aber auch gut, der Wechsel auf die Langstrecke scheint langsam Früchte zu tragen. Bis zum GBM – Sport frei !
geschrieben von KirstenRiedel am 25. Aug, 2009
Hey Kirsten,
Du gehst damit verdient als “Sieger der Herzen” in die Tourgeschiochte ein
Aber wie Vinz schreibt – 23. Platz trotz dieser Materialschlappen ist gigantisch. Ordentlich Wut im Bauch ist auch ein guter Antrieb.
Man sieht sich!
geschrieben von Gerald am 25. Aug, 2009